15. November 1998

Ausführende:

Sabine Brunke-Proll
Sopran

Suzan Pye,
Alt

Jason Pimblett,
Tenor

Jörn Dopfer,
Baß

Ratinger Bachorchester

Der Projektkammerchor

Leitung: Max Kuon

“ … Instrumentation völlig mit Chorstimmen verflochten – großartige Aufführung von Mozarts Requiem … seinen Chor streckte Max Kuon aus zu großen Lob …. schöne Nuancierungen, kristallsauberer Zusammenklang der Chorstimmen … Die auserlesene Vierzahl von Solisten vervollkommnete die Requiem-Atmosphäre … “ (Bocholter-Borkener Volksblatt, 17. Nov. 98)

15. November 1998
Christuskirche Bocholt

Wolfgang Amadeus Mozart
Requiem KV 626
Edition Maunder

Wolfgang Amadeus Mozart hinterließ seine letzte Komposition, eine Totenmesse, bei seinem Tod am 5. Dezember 1791 unvollendet. Der anonyme Auftrag zu diesem „Requiem“ war Anlaß zu Legendenbildung und Mutmaßungen. Als gesichert gilt, daß Graf Franz von Walsegg-Stuppach als Auftraggeber beabsichtigte, es als sein eigenes Werk auszugeben.

Die Witwe Mozarts veranlaßte nach dessen Tod eine Vervollständigung der Arbeit. So entstand die bekannte – wenn inzwischen auch umstrittene – „Requiem“-Bearbeitung von F. X. Süssmayr. Die auf neueren musikwissenschaftlichen Erkenntnissen basierende Maunder Edition des „Requiem“ orientiert sich ebenfalls an der unvollständigen Urschrift Mozarts, verwendet aber mit Ausnahme des revidierten „Agnus Dei“ keinen der Beiträge Süssmayrs.

Das Manuskript von W. A. Mozart, das nach acht Takten des „Lacrymosa“ abbricht, erhielt jedoch eine Fortsetzung, die zu der „Amen“-Fuge, ein neuer Bestandteil des „Requiem“ überleitet. Grundlage der Fuge stellt eine sechzehntaktige urschriftliche Skizze Mozarts dar, die vor ca. 40 Jahren von Wolfgang Plath entdeckt wurde.

Der Projektkammerchor und sein musikalischer Leiter Max Kuon sahen es nach dem „Weihnachts-Oratorium“ und der „Johannes Passion“ von Johann Sebastian Bach als besondere Herausforderung an, der Öffentlichkeit das „Requiem“ in d-moll (KV 626) von W. A. Mozart in der weniger bekannten und selten aufgeführten Maunder Fassung vorzustellen.

Um der liturgischen Vollständigkeit einer Totenmesse zu genügen, wurden die eindeutig Süssmayr zugeschriebenen Sätze „Sanctus“ und Benedictus“ in die Werkaufführung einbezogen.

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